Kämpf mit uns gegen Krieg und Krise!
Wir sind das Antikapitalistische Treffen gegen Krieg und Krise (ATKK).
Wir sind ein offenes Treffen für alle, die nicht länger zusehen wollen, wie Krieg, Aufrüstung und Angriffe von oben unseren Alltag bestimmen. Wenn du etwas gegen diese Zustände tun willst, dann komm vorbei. Egal, ob du schon Vorwissen hast oder nicht: Bring deine Ideen ein und werde mit uns aktiv!
Unser Schwerpunkt liegt auf der Praxis. Wir diskutieren nicht nur, sondern treten in Aktion. Wir organisieren unter anderem Kundgebungen, Demonstrationen, Infostände, kreative Protestaktionen und internationale Solidaritätsarbeit.
Widerstand ist dringend nötig. Denn der Kapitalismus steckt in der Krise und wir sollen dafür zahlen: Für die einen heißt das mehr Arbeit für weniger Geld, für die anderen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Alles wird teurer, jeden Sommer sterben Zehntausende an der Hitze und die Herrschenden haben nur Krieg, Aufrüstung und Wehrpflicht im Kopf.
Damit diese Militarisierung finanziert werden kann, kürzt die Regierung kurzerhand unsere Lebensgrundlagen und alles, was das Leben schöner und einfacher macht, weg. Sie greift von der Arbeiter:innenbewegung hart erkämpfte Rechte wie den Acht-Stunden-Tag, Alters- und Krankenversicherung oder die Arbeitslosenhilfe an. Geld, das bisher in Bildung, unsere Rente, Gesundheitsversorgung, öffentlichen Nahverkehr oder kulturelle Einrichtungen geflossen ist, stecken die Herrschenden in Waffen und Kriegsvorbereitung.
Das alles ist kein Naturgesetz; es steckt ein System dahinter: Der Kapitalismus. Er basiert auf der Ausbeutung von Menschen und Natur für den grenzenlosen Profit einiger Weniger. Der Kapitalismus hat uns als lohnabhängiger Klasse nichts zu bieten – er zerstört unseren Lebensgrundlagen und unseren Planeten. Solange der Kapitalismus existiert, wird er die Klimakrise immer weiter anheizen und immer neue Kriege verursachen. So weit, so schlecht.
Aber wir stecken nicht den Kopf in den Sand! Wir schließen uns zusammen und kämpfen für eine solidarische Gesellschaft jenseits von Profit, Ausbeutung und Krieg.
Die BRD ist mit Waffenlieferungen, Logistik und politischer Unterstützung verstrickt in die Kriege unserer Zeit. Deutschland und deutsche Kapitalist:innen eignen sich die Ressourcen anderer Länder an und zwingen sie in (wirtschaftliche) Abhängigkeiten. Während die BRD Kriege und damit Fluchtursachen erzeugt und befeuert, schließt sie die Grenzen und ermordet die Flüchtenden an den europäischen Außengrenzen.
Gleichzeitig rüstet die Bundesrepublik auf. Sie ist also keine Beobachterin, sondern aktiver Teil und Profiteurin von Kriegen. Anders als man es uns weismachen will, geht es bei diesen Kriegen nie um „Werte“ und bei der Aufrüstung nicht um den „Verteidigungsfall“. Es geht immer um politischen Einfluss und neue Absatzmärkte. Also um die Profitinteressen deutscher Kapitalist*innen. Denn wenn der Staat diese nicht friedlich durchsetzen kann, greift er auf militärische Mittel zurück.
Unsere Antwort: Klassenkampf und internationale Solidarität!
Wir stellen uns nicht auf die Seite von Staaten, Regierungen oder Konzernen. Unsere Antwort ist der Kampf vor unserer eigenen Haustüre, gemeinsam mit allen Lohnabhängigen, und die internationale Solidarität mit unterdrückten Völkern und fortschrittlichen Kräften weltweit, beispielsweise in Kurdistan, Palästina oder der Westsahara. Das heißt ganz praktisch: Wir stellen uns hier in Tübingen den Angriffen von oben entgegen, wollen von den internationalen Kämpfen lernen und unsere Solidarität praktisch werden lassen, indem wir die Kriegstreiber und ihre Unterstützer vor Ort bekämpfen.
Macht mit und kommt vorbei!
Wir treffen uns jeden 4. Donnerstag im Monat um 19:00 im Linken Zentrum Trude Lutz (Nauklerstraße 50).