51 Jahre Besatzung – 51 Jahre Widerstand: Filmabend mit Input und Küfa im Rahmen der Aktionswochen Westsahara

Sa., 7.11. | 18 Uhr | Nauklerstraße 50
Die Westsahara gilt als die letzte Kolonie Afrikas. Diesen Monat jährt sich zum 51. Mal der sogenannte „Grüne Marsch“ zur Besetzung der Westsahara durch den marokkanischen Staat, infolge dessen tausende Saharauis gezwungen waren, ihr Land zu verlassen. Bis heute erfahren Saharauis in den besetzten Gebieten Repression, viele Menschen leben unter schwierigen Bedingungen in Flüchtlingslagern. Bis heute leistet das saharauische Volk Widerstand gegen die Besatzung. Doch internationale Regierungen und Unternehmen normalisieren die Besatzung zusehends und profitieren davon. Die mediale Aufmerksamkeit verschweigt die anhaltenden imperialistischen Verbrechen. Wir wollen diese weitgehend ignorierte koloniale Realität sichtbar machen und die internationale Solidarität stärken.
Deshalb zeigen wir im Rahmen der Aktionswochen Westsahara den Film „Life is Waiting: Referendum and Resistance in Western Sahara“ (auf Englisch): More than five decades after its people were promised freedom by departing Spanish rulers, the Western Sahara remains Africa’s last colony. While a UN-brokered ceasefire put an end to armed hostilities in the territory in 1991, the Sahrawi people have continued to live under the Moroccan armed forces’ oppressive occupation, and what peace exists in the area is fragile at best. Tens of thousands of Sahrawis have fled to neighboring Algeria, where over 125,000 refugees still live in camps that were intended to be temporary. In spite of these difficulties, a new movement, with youth at its center, is rising to challenge human rights abuses and to demand the long-promised referendum on freedom. The film examines these tensions as it chronicles the everyday violence of life under occupation, giving voice to the aspirations of a desert people for whom colonialism has never ended.
Neben einem kurzen Input zur aktuellen Lage in der Westsahara gibt es nach dem Film westsaharauisches Essen und genug Raum, gemeinsam über das Gesehene und die aktuelle Lage in der Westsahara zu diskutieren. Wir freuen uns auf euch – hoch die internationale Solidarität!
